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Gehirnstrudel

Du liegst abends im Bett und Dämonen schleichen mal wieder in Deine Gedanken. Eine Sorge von links, zwei Ängste von rechts, drei Unzufriedenheiten kommen Hand in Hand mit Ungeduld von vorne.

Du hast irgendwann das Gefühl des Fallens, der sprichwörtliche Sturz ins Bodenlose. Und weil es schon spät in der Nacht ist und Du eigentlich hundemüde bist, zerbröselt es hier Deinen mentalen Focus und bekloppte interessante Überlegungen reifen heran:

Hm. Wie wäre das wohl, wenn man irgendwo soooo tief runterfallen würde, dass es ein Jahr dauert bis man unten aufschlägt? Klar, dann kämen unten nur noch Knochen an. Man wäre ja verdurstet und verhungert. Aber am Anfang müsste man ja auch noch mal aufs Klo… Wenn man jetzt nicht in die Hose pinkelt, wo macht man denn da am geschicktesten hin? Wenn ich nach unten pinkel, haut der Flugwind mir bestimmt alles ins Gesicht. Wenn ich mich in Rückenlage bringe, und dann nach oben pinkel fliegt das wirklich alles nach oben oder erwischt es mich doch alles irgendwann? Wenn das aber quasi dann über mir weiter mitfällt - zerfällt das alles in kleine Topfen während des Fluges oder werde ich dann den ganzen Sturz über von einem 20 m langen Urinstrahl verfolgt… Atomic und Mastraxx, die haben Physik studiert, die muss ich mal fragen … Muss ich? Was denke ich mir hier zusammen? Bitte Schlaf, hol mich endlich…

Zufällig ein Physiker oder in dieser Hinsicht begabter hier, dem das Thema nicht zu unappetitlich ist, um das Rätsel zu lösen? (Vielleicht schlafe ich dann auch besser…;-))

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