Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Brutale Computerspiele
Die große Koalition möchte Computerspiele wie Counter Strike, Day of Defeat usw verbieten lassen. Wieder einmal werden pro und kontra heftigst ausgetauscht. Verroht man dadurch oder werden nur Reaktionen und Reflexe geschult? Reagiert man sich ggf durch solche Spiele ab oder wird man dadurch zum brutalen Amokläufer? Schon so oft gehört, schon so oft gelesen.
Der Magdeburger Informatik-Professor Maic Masuch gab zum Thema „Killer-Spiele“ im Deutschlandradio Kultur zu bedenken, die Debatte gehe an der Wirklichkeit vorbei. Seiner Meinung nach werden Computerspiele zu einem ganz natürlichen Bestandteil der Kultur. „Das wird ähnlich sein wie im Film: Wenn wir uns heute Stummfilme ansehen, schmunzeln wir über die Bildsprache und darüber, dass die Leute aus dem Kino gerannt sind, als der erste Zug auf sie zukam", sagte Masuch. „Was wir aber wissen, ist, dass das Spielen solcher Spiele zur Abstumpfung gegenüber realer Gewalt in der mitmenschlichen Umgebung führt und dass die eigene Gewaltbereitschaft zunimmt", sagt hingegen der Hirnforscher Manfred Spitzer in einem Interview der Zeitschrift „Psychologie heute“. (Zitate aus Focus online)
Mein Chef würde jetzt sagen: "Nun, darüber ließe sich jetzt trefflich philosophieren…"
Ich würde sagen:"Hey, Jaggi und Spuerhund - wann zocken wir mal wieder…?" ;-)
#1. Ali schrieb am 15.03.2006 um 19:39 Uhr:
Gute Frage. Am Wochenende sollte sich doch mal Zeit finden lassen, oder? :D
#2. Ali schrieb am 15.03.2006 um 20:56 Uhr:
Übrigens funktioniert der Link zu mir nicht... Was machst du denn da immer?
#3. Raphael M. schrieb am 16.03.2006 um 12:10 Uhr:
Ich hatte an Spielen dieser Art noch nie Spass. Mir ist das also eigentlich egal...
Im Prinzip bin ich aber gegen Verbote dieser Art, weil ich der Ansicht bin dass sie nichts bringen. Der geneigte Spieler wird sich die Spiele dann auf anderem Wege besorgen. Das stellte schon in meiner Jugend ( die schönen C64 Zeiten ) kein Problem dar.
Erst recht nicht in der heutigen Zeit.
Wird man den Verkauf solcher Spiele hierzulande verbieten, kurbelt das die Raubkopiererszene noch mehr an...
Der Mensch besorgt sich was er braucht, so oder so.
Fazit: man drängt die 99,5% der freidfertigen Computerspieler in eine Art Beschaffungskriminalität. Das kenn ich doch irgendwoher...
Ein sehr fragwürdiges Vorhaben mit zweifelhafter Wirkung.
#4. Nomak schrieb am 16.03.2006 um 16:52 Uhr:
Mann, mann... Ich glaube, die Sache mit den Umlauten in der URL war doch keine gute Idee... Jetzt müsste es aber gehen. Von hier aus klappt es zumindest.
#5. Dr.Sno* schrieb am 16.03.2006 um 18:19 Uhr:
der einfluss von video-spielen auf die gewaltbereitschaft ist doch eh individuell. dagegen habe ich (wenn ich mir die homie-homevideos im netz so ansehe) eher dass gefühl dass typen wie johnny knoxville da zum senken der hemmschwelle weitaus mehr beigetragen haben als 1.000 stunden counter strike.