Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Ruhestörung bei Nilz
Ich träumte:
Ich wache auf. Allerdings in meinem alten Kinderzimmer im Haus meiner Eltern. Es ist nacht und ich höre Musik und Gesang. Ich stehe auf und sehe aus dem Dachfenster. Der Mond scheint und ich kann sehen, dass im Nachbargarten bei Nilz [?] wieder mal eine Gartenparty stattfindet. Einer seiner Gäste hat gerade ein Mikro in der Hand und singt lauthals. Ich klettere aus dem Fenster, das Dach hinunter, über den Gartenzaun. Ich will Nilz Bescheid sagen, dass er seine Gäste zur Ruhe ermahnen soll, weil ich sonst nicht schlafen kann. Da bemerke ich, dass mich alle so angewidert anschauen. Ich schaue an mir herunter und sehe, dass ich einen echt peinlichen hellblauen Schlafanzug trage. Der Gäste verlassen auf einmal nach und nach den Garten und gehen ins Haus. Ob das an mir liegt? Naja, jedenfalls ist Ruhe und ich will wieder ins Bett. Wieder über den Zaun und dann durch die Schiebetür ins Haus meiner Eltern. Aber irgendwie bin ich falsch gegangen. Ich bin auf einmal in einer Schneelandschaft. Riesige Berge; ein Filmteam dreht gerade eine Szene, in der jemand mit einem Schwert gegen einen Bären kämpft. Ich habe Angst mich zu verlaufen und gehe wieder zurück in den Garten von Nilz. Er ist inzwischen alleine da. Er hat seinen PC, seinen Musikanlage und ein paar Geräte, die ich nicht kenne dort aufgebaut und ist furchtbar beschäftigt. [Alter - hast Du echt so einen wilden Vollbart? Du siehst aus wieder der junge Reinhold Messner!] Ich versuche ein Gespräch anzufangen, aber er hat keine Zeit. Er läuft mit konzentriertem Blick ständig zwischen seinen Geräten hin und her.
Ich will wieder ins Bett. Da das mit der Schiebetür nicht geklappt hat, versuche ich, am Haus hochzuklettern, um wieder durchs Fenster zu gelangen. Doch mein Vater hat aus Angst vor Einbrechern, das ganze Haus mit Stacheldraht umwickelt. Ich versuche es trotzdem. Sofort bleibe ich mit dem blöden Schlafanzug hängen und verletze mich an der Handfläche. Ich will ins Bett. Verzweiflung macht sich breit…
Ich wache auf.