Sie sind hier: Startseite > Träume

Oger und Autos

Ich träumte:

Ich bin in der Ausbildung und wohne in einer Kaserne. Ich stehe in einem dunklen Gang und will meiner Freundin eine SMS schreiben. Ich bin dabei ganz verzweifelt, weil mir ihr Name nicht mehr einfällt.

Ich beschließe nach Hause zu fahren und fange an, mein Auto auf den Parkdecks zu suchen. Langsam bin ich genervt. So viele Decks, so viele Autos, aber meins ist nicht dabei. Dann treffe ich den Kollegen Heini von der Fortbildungsstelle, der mir mitteilt, dass der Unterricht heute ausfällt. "Gut. Ich finde mein Auto aber nicht." Heini hilft mir bei der Suche. Wir klettern dabei auch Strickleitern hoch und rutschen über kleine Rutschen. Ich bezweifele, dass ich in einem solchen Bereich meinen Wagen abstellen konnte.

Schließlich betrete ich ein israelisches Café. Dort zwischen den Tischen steht mein Auto. Ich weiss, dass das mein Auto ist, obwohl es inzwischen aussieht wie ein Fotostativ. "Das ist MEIN Auto", sage ich laut und drohend. Ein kleiner Junge fängt an zu weinen, weil er gerade damit spielen wollte. Ich sehe seinen Vater an. Strenge Augen über einem dunklen Schnurrbart. Er nickt ernst. "Hallo?" Ich sehe mich fragend um. "Da fehlen jetzt aber der Lenker und die Pedalen." "Ja, sorry. Wir wollten da etwas ausprobieren." Eine Kollegin, mit der ich vor ein paar Jahren zusammen gearbeitet habe steht hinter mir. "Ich mach Dir das alles wieder dran." "Naja, die Felgen mache ich wohl besser", mischt sich ihr Freund gönnerhaft ein, den ich noch nie gesehen habe.

Sie beginnen zu streiten und ihr treten Tränen in die Augen. "Hey, hört mal. Das hat jetzt auch gar keine Eile. Ich kann heute nacht hier schlafen und ihr schaut ganz in Ruhe, dass das morgen in Ordnung ist, ja?", greife ich schlichtend ein.

Ich verlasse das Café und gehe wieder ins Parkhaus. Da steht mein Wagen, allerdings hat er jetzt Sportfelgen. Hm, auch gut. Will ich mal nicht meckern.

Ich ducke mich neben meinen Wagen, weil ich etwas gehört habe. In großer Entfernung sehe ich das Biest. [so eine Art Oger oder Troll oder so] Ich ziehe meine Waffe. "Nein, lass!", wispert eine Stimme, "du hast nicht genug Munition." Ich grinse überlegen. Stolz zeige ich meinen Revolver. "Mit dem fetten Teil, braucht man nur einen Schuss. Pass mal auf." Ich ziele auf den Rücken von dem Riesen und drücke ab. Er verschwindet unbeeindruckt in einen Nebenraum. Hm, wohl nicht getroffen. "Pass auf, er kommt!", wispert die Stimme wieder.

Ich blicke auf und sehe ihn auf mich zukommen. Zweimal schieße ich auf seine Brust, aber das kümmert ihn gar nicht. Dann steht er vor mir. Ich sehe in seine unglaublich hässliche Visage hoch über mir. Er grinst und Rotz tropft unaufhörlich aus seiner Nase auf mein T-Shirt.

Ich schieße ihm jetzt mitten in die Nase, nehme ich mir vor - aber natürlich habe ich jetzt nur noch eine Kugel und der Abzug klemmt.

Ich kriege Panik und in einer Kurzschlussreaktion ramme ich ihm die ganze Waffe ins Nasenloch. Er grinst mit gelben Zähnen und mehr Rotz tropft auf mich. "Ich hol mir jetzt Dein Auto…", singt er fröhlich los…

Ich bin wach.

5 Kommentare