Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
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Ich hatte ja kürzlich die schüchterne aber wichtige Frage gestellt:Es war keine leere Versprechung, dass man eine CD von Hans G. Wilden einen tollen Preis gewinnen kann, aber trotzdem waren 58% der Umfrageteilnehmer dagegen. Wenn ich auch befürchte, dass ein gewisser schwedischer Vierbeiner, der manchmal mehr Humor hat als für so manche Umfrage dienlich ist, selbige sabotiert hat, muss ich mich dem Umfrageergebnis beugen.
Da kann man nichts machen, nein, keine Aphorismen, kein Wettbewerb, kein Gewinner, kein toller Preis.
Es sei denn, jemand bringt jetzt ganz starke Argumente, dass wir die Umfrage vergessen (bzw. das Ergebnis) und die Sache trotzdem durchziehen sollten…;-)
Pitbulls sind was für Anfänger
LässigDAS hier ist cool.
(Posting mit freundlicher Unterstützung der besten Frau der Welt… ;-) )
Gold im grau
Der Tag gestern:
Ich habe Spätdienst. Direkt nach dem Aufstehen hatte ich Halsschmerzen, die dank einer starken heissen Zitrone so gut wie weg sind, dafür kriechen Schmerzen vom Nacken über den Hinterkopf und machen es sich dort gemütlich.
Im Hinterkopf wartet außerdem die Sorge über den Test am 17.01.06. Reichte meine Leistung oder bin ich raus?
Gestern habe ich eine schriftliche Einladung vom obersten Chef bekommen: Am 02.02.06 soll ich zu ihm kommen, um mich für einen schlechten Tag vor ca. einem Jahr von ihm hinrichten zu lassen.
Draußen schneit es unaufhörlich. Das Innenministerium will wissen, wie viele Unfälle deshalb geschehen, um auf Presseanfragen gescheit antworten zu können. Also darf ich mich mit der Statistik vergnügen.
Kollege Pummelchen prahlt unaufhörlich vor der Auszubildenden und sieht sich mal wieder verantwortlich für Gags und lustige Sprüche. Ich spüre steigenden Unwillen seinerseits mir gegenüber, weil ich nicht über seine Witze lachen kann.
Bin so genervt und habe keine Lust. Normalerweise würde ich jetzt mit Frustessen beginnen, aber ich habe mir nur Kräutertee, Möhren, Kiwis und Äpfel eingepackt. Der Kräutertee schmeckt heute langweilig, mehr als einer will nicht runter. Rohkost schmeckt sehr gesund, ist aber nicht geeignet schlechte Laune zu vertreiben.
Da klingelt mein Telefon: T-Machine, mein alter Freund. Wir kennen uns seit wir drei Jahre alt sind und er ist eigentlich mehr ein Bruder als ein Freund.
"Hey, ich war gerade zum ersten mal auf Deiner Blog-Seite. Mann, wenn Du reden willst, dann kannst Du mich doch anrufen!!!"
"Äh, hä?"
"Och, mensch. Das tut mir so leid irgendwie. Du machst Dir da so eine Mühe, und kaum jemand schreibt dir irgendeine Antwort. Hast Du denn sonst gar keinen zum Reden, dass Du das alles im Internet für irgendwen schreibst und hoffst, dass mal jemand antwortet?"
"Nein, ich mache das, weil es mir Spaß macht und …"
"Pass auf, am Montag treffen wir uns, wenn ich Feierabend habe, wir gehen essen und dann reden wir mal in Ruhe, okay!?"
Kann gar nicht genau sagen, warum, aber dieser Anruf war irgendwie wie goldener Honig auf meiner Seele in der grauen Pampe des Alltags.
P.S.
Falls es jemanden interessiert: In den Städten Velbert, Heiligenhaus, Wülfrath, Ratingen, Mettmann, Hilden, Erkrath, Haan, Langenfeld und Monheim kam es gestern witterungsbedingt zwischen 12 und 19 Uhr zu 29 Verkehrsunfällen mit einem Sachschaden von ca. 36.520,- Euro. Vier Menschen wurden leicht verletzt.
Lecker
Boah, lecker!Noch habe ich keinen After-Nachtdienst-Gehirn-noch-auf-Standby-Blödsinn gemacht.Bis auf das Frühstück vielleicht. Kranke Schöne Kombination, oder?
Ingwer. Hm… Habe ich als kleiner Junge bei meiner Omi kennengelernt.
Das Schöne war und ist, dass ich diese Tüten immer ganz alleine aufessen konnte, weil außer mir kaum einer Gefallen daran findet. Die meisten, die kandierten Ingwer mal bei mir probiert haben, reagierten alle mit "Bäh, schmeckt wie Seife." Super, habe ich ein Glück.
Naja, gut. Die beste aller Frauen beginnt langsam auch Ingwer zu genießen, aber da gibt man ja gerne ab :-)
P.S.
Serendipity und Backup sind immer noch nicht ganz aus meinem Kopf heraus…
Gedanken in Aspik
Nachtdienst. Vier Uhr inzwischen. Bis halb zwei war viel zu tun, seitdem ist Ruhe.Wir sind nur zu dritt, es ist still und friedlich. Ich bin müde und meine Augen sind schwer.Was macht man zu dieser Zeit, wenn nichts zu tun ist, schlafen aber nicht erlaubt ist.[Wäre ja zu schön, wenn ich mein Geld im Schlaf verdienen könnte]
Auf Fernsehen habe ich keine Lust, also surfe ich durchs Internet.Wordpress. Serendipity. Was ist das? Welches ist besser? Soll ich das probieren? Lasse ich alles so?Keine Ahnung.
Ich hüpfe von Blogroll zu Blogroll, von Blog zu Blog. Wahnsinn, wie unterschiedlich die teilweise sind.Teilweise richtig groß, mit viel Mühe gestaltet. Hm. Was aber, wenn diese Daten verloren gehen?Wäre doch schade.Hm. Meine Post liegen auch in unbekanntem Webspace. Wie kann ich mir die sichern? Am besten auf Festplatte. Irgendwann mal auf CD brennen.
Noch zwei Stunden durchhalten, dann ist endlich Wochenende. Für mich zumindest; für Normalsterbliche fängt die Woche erst an… Gutes Gefühl.
Als ich das letzte Mal nachts gelangweilt durchs Netz getrieben bin, bin ich auf Blogs gestoßen und habe zum Spaß ein eigenes geschaffen.Mal sehen, ob mein müdes Hirn wieder neuen Blödsinn erspinnt.
Fröhlich …
[ … ] machen mich gerade zwei Sachen, die ich hier mal schnell wiedergeben werde:
01
Völlig unvermittelt erreicht mich eine E-Mail von der besten Frau der Welt:
Du musst die Hackbällchen unbedingt mit Salz essen, sonst schmecken sie nicht! Und: man kann sie warm oder kalt essen!!!
Wahrscheinlich kann mich kaum einer verstehen, aber irgendwie finde ich diese Mail total kultig, lustig, rührend. Fühl Dich ganz doll gedrückt :-)
02
Der schwedische Vierbeiner präsentiert mir gerade einen Witz über echte Kerle:
Zwei Bauarbeiter treten sich gegenseitig immer wieder in die Eier. Kommt ´ne Frau vorbei und fragt:"Tut das nicht höllisch weh?" Sagt der eine:" Nöö, wieso? Wir haben doch Stahlkappen in den Schuhen."
Manche Leute …
Es ist unwahrscheinlich wie sehr eine einzelne Person die Stimmung in einer Gruppe beeinflussen kann.Wenn es ein Vorgesetzter oder ein Richter ist, kann ich das ja verstehen.
Aber nehmen wir einfach mal Kollege Pummelchen. Der ist weder Vorgesetzter noch Richter. Der ist einfach nur Kollege Pummelchen.
N u r . . Von wegen.
Wir sind grundsätzlich fünf Leute:
Der Chef, Kollege Goldwing, Kollege Lukullus, Kollege Pummelchen und meine Wenigkeit.
Als wir vor ein paar Monaten in das neue Büro gezogen sind, war es Kollege Pummelchen eigentlich egal, wo sein Platz ist. Hauptsache, er sitzt vor dem Fernseher.
Am Donnerstag war Kollege Pummelchen nicht da, sondern hatte dienstfrei. War das ein himmlischer Tag. Der Fernseher war den ganzen Tag aus, jeder arbeitete ruhig vor sich hin, Unterhaltungenn wurden in normaler Zimmerlautstärke geführt und die Atmossphäre kann einfach nur mit friedlich beschrieben werden.
Gestern abend hatten wir Nachtdienst. Der Chef, Kollege Lukullus und ich lösen die Kollegen ab und nehmen unsere Plätze ein. Kollege Goldwing ist im Urlaub. Kollege Pummelchen kann nicht sofort ablösen. Bevor er sich setzt und sich an die Arbeit macht, gibt es ein wichtiges Problem zu lösen: "WO ist die Fernbedienung???" Als die gefunden und ihm übergeben ist, kann es losgehen. Das heisst, sobald auch vierzig Kilo ein paar Tüten Knabberzeug und sein Handy auf den Tisch gelegt wurden. Das Handy ist auch wichtig für die 70 SMS und 30 Gespräche, um ständig mit seiner Freundin Kontakt halten zu können.
Die Geräuschkulisse ist herrlich. Ob ich mit Kollege Lukullus, der genervt neben mir sitzt, sprechen will oder telefoniere, ich muss die Leute anschreien, um das Knabbern, Rascheln und Lachen von Kollege Pummelchen sowie den Lärm des Fernsehers zu übertönen - Pummelchen hört nämlich nicht so gut.
Kollege Pummelchen ist zum Glück nicht so ein ruhiger, langweiliger Typ. Nein, trotz jahrelanger Erfahrung ist er stets aufgedreht und aufgeregt und möchte mit uns allen über alles sprechen, was er so erlebt. Und Pummelchen erlebt einiges:
Da war jemand am Telefon, der hatte einen Sprachfehler. Im Fernsehen kamen nach fünf Minuten seiner Sendung schon wieder Werbung und die Sache mit der Hamas, über die in den Nachrichten gesprochen wurde - das kann er so nicht akzeptieren.
Kollege Pummelchen hat die vierzig Jahre sowie mind. eine Ehe hinter sich. Trotzdem ist es ein wenig wie Babysitten, wenn man mit ihm zusammen arbeitet.
Heute abend hat er dienstfrei. Egal, wie viel zu tun ist: Es wird eine entspannte Nacht werden.
Macht jemand mit?

Wahrer Heldenmut besteht darin, über das Elend des Lebens erhaben zu sein. (Napoleon Bonaparte)
Umfragen in Blogs finde ich super. Das gibt im Zusammenspiel mit den Kommentaren so ein schönes Interaktiv-Gefühl.
Irgendwann, als ich im Nachtdienst gelangweilt im I-Net unterwegs war ausnahmsweise im Büro mal ein freies Minütchen hatte, habe ich angefangen Aphorismen zu sammeln. Manchmal macht es Spaß, mit einem Klugscheisserspruch von irgendeinem wichtigen Menschen verbal um sich schlagen zu können. Es ist ja schön, vom Wissen und der Erfahrung kluger Menschen profitieren zu können.
Diese beiden Umstände kombiniert mit der Begeisterung für Nilzenburgers Zitatspiel (für das ich leider zu spät kam) führen zu folgender Idee:
Wie wäre es, wenn ich nach jedem meiner Posts ein Thema vorgebe, zu dem ihr mir Aphorismen aufschreibt. Könnten auch eigene Schöpfungen dabei sein.
Irgendwann stoppen wir dann das ganze Ding und ich mache wieder eine super Umfrage, in dem wir die tollsten Aphorismen wählen.
Der Gewinner bekommt dann von mir eine CD von Hans G. Wilden einen tollen Preis.
Jetzt brauch ich nur noch eine fiese Drohung ein bestechendes Argument, damit ihr euch an der Umfrage beteiligt.
Hm… Wenn ich jetzt mit der Schnabeltier-Geschichte komme, wird Nilz mich sicher verklagen.
Okay, jetzt habe ich es: Wenn ihr euch nicht beteiligt, mache ich jeden Tag eine Umfrage.
The fight goes on
Wie getreue Leser dieses Blogs wissen, habe ich mich, beseelt von dem Wunsch beruflich vom Experten-Modus in den Godlike-Status aufzusteigen, für ein dreitägiges Auswahlverfahren beworben.Die erste Hürde in diesem Verfahren war ein Intelligenztest - den ich tatsächlich erfolgreich absolviert habe. Unglaublich, aber wahr. Auf diesem Weg einen schönen Dank an die Leute, die immer an mich geglaubt haben (special greetings to Shazzer, Atomic and Ice).
Wie geht es weiter?
Für das Verfahren hatten sich etwas über 200 Leute beworben von denen nur 130 den IQ-Test gepackt haben.
Wir gehen also mit 130 Leuten in die zweite Runde. Das wird ein ganzer Tag werden, bestehend aus einer Gruppendiskussion, Gruppenaufgabe, Vortrag und Explorationsgespräch mit einem Psychologen.
Am Ende wird man aus diesen 130 Leuten 24 auswählen, die sich dem letzten Tag stellen dürfen. Den letzten Tag werden dann lediglich 6 mit einem Lächeln beenden.
Schauen wir mal. Bis zum 21.03.06 habe ich Zeit, mich auf Diskussionen und Vortraghalten vorzubereiten (und meinen Charakter soweit zu modifizieren, dass ich den Eindruck einer souveränen Top-Führungskraft erwecke…)
Schlaflos in Düsseldorf
Au, mann…
Frühdienste sind schrecklich. Ich mag das einfach nicht, schon um 04:30 Uhr aufzustehen. Wenn der Wecker dann klingelt, fühle ich mich immer wie frisch verprügelt. Anschließend habe ich permanent ein Brennen hinter den Augen, bis ich mich nach der Arbeit zu einem erholsamen Mittagsschlaf zur Ruhe legen kann.Das Problem hat mein Körper jetzt wohl mal auf ganz eigene Weise zu lösen versucht: "Was, Du willst nicht um halb fünf vom Wecker aus dem Schlaf gerissen werden? Kein Problem. " Seufz.
Bin brav um halb elf im Bett gewesen, rasch eingeschlafen - und nun seit viertel nach eins wach.
Bin in Gedanken alles durchgegangen, was mich so beschäftigen könnte, habe autogenes Training gemacht und zwei Entspannungs-CDs gehört. Bin auch sehr entspannt - aber wach.
Okay, um kurz vor vier habe ich die Nerven verloren. So kann ich wenigstens noch in Ruhe ein paar Nachrichten lesen, ein wenig frühstücken und zum ersten Mal MC Winkels "Strikin Tuesday" hören.
Tag der Niederlagen
Wie heisst es so schön: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.
Gestern war der Tag des Verlierens für mich.
Im Frühdienst-Turn, den ich ja bekanntermaßen hasse, nehme ich normalerweise die beiden ersten Tage (Mittwoch und Donnerstag) frei.
Diesmal konnte ich jedoch Donnerstag nicht frei machen, weil Kollege Pummelchen sich den Tag diesmal reserviert hatte. Ich hatte dann natürlich diese traumhafte Nacht und kam wunderbar frisch und ausgeschlafen (siehe Blogeintrag von gestern) zum Dienst.
Es ist kaum beschreibbar, welche Freude ich deshalb empfand als Kollege Pummelchen auch im Dienst erschien. "Was? Ich habe frei? Naja, ist nicht schlimm. Jetzt bin ich halt hier." Grrr.
Nach dem Dienst hatte ich ja den Hinrichtungstermin. Gemeinsam mit zwei anderen Kollegen durften wir uns vor die beiden höchsten Chefs setzen und uns für einen Tag vor einem Jahr rechtfertigen. Ein Chef war so wie man ihn kennt; der andere jedoch zeigte mimisch und verbal permanent blanken Hass uns gegenüber.
Ich bin meiner ursprünglich geplanten Taktik treu geblieben, habe die Zähne zusammengebissen und mich verbal 40 Minuten lang ohrfeigen lassen.
Anschließend bin ich kurz zur Bank. KURZ - hatte ich geplant. Nicht an diesem Tag. Kleine Formalitäten liegen wie große Steine in meinem Weg. Details sind egal.
Anschließend war ich tatsächlich noch laufen und obwohl es erst früher Abend war, ging der Tag für mich zu Ende. Vorher musste ich allerdings noch zweimal wütend gegen den Geyser schlagen den Geyser reparieren, da dieser jedesmal aufhörte warmes Wasser zu spendieren, sobald die beste aller Frauen unter der Dusche stand.
Um 20:30 Uhr versank ich in Bewußtlosigkeit und dieser schwule verfickte Dreckstag Donnerstag war endlich vorbei.
Geschribbsel
[…]Er erwacht. Endlich. Der menschliche Teil hat nach langer Zeit mal wieder die Kontrolle verloren und ihn herausgelassen. Er weiss nicht warum und es ist ihm egal. Nachdenken ist sowieso nicht seine Stärke. Er ist geschaffen, um zu handeln.Er stellt fest, dass er sich am Rheinufer befindet. Es scheint früher Abend zu sein, denn es ist leicht dämmerig. Er ist nur mit Schuhen und Jeans bekleidet, aber er friert nicht. Etwa zwanzig Meter von ihm entfernt kann er einen Mann im dunklen Anzug sehen. Er ist etwa fünfzig Jahre alt und hat dunkle Haare mit graumelierten Schläfen. Er sagt scherzhaft etwas zu seiner Begleiterin, die darüber, im Gegensatz zu ihm, aber nicht lachen kann.
Der Mann ist der Grund für sein Erwachen. Er weiss es. Er weiss nicht, wer der Mann ist oder was er getan hat. Das spielt für ihn auch keine Rolle. Er beginnt auf den Mann zuzugehen. Er wird schneller. In seinem Inneren hört er Rob D „Bad Blood“ kreischen. Er fängt an zu laufen. Ein Lächeln beginnt, sich auf seinem Gesicht auszubreiten und geht in ein grollendes Lachen über. Er spürt jeden Muskel in seinem Körper, Adrenalin und Endorphine werden im Übermaß ausgeschüttet. DAS ist Leben. DAFÜR gibt es ihn.
Der Mann im Anzug und seine Begleiterin haben ihn inzwischen bemerkt. Verstörung zeigt sich auf ihren Gesichtern. Sie wollen ihm ausweichen und der Mann streckt ihm abwehrend seine Arme entgegen.
Es dauert nicht lange. Mit einem Hechtsprung bringt er den Mann zu Boden. Die Frau fängt an um Hilfe zu rufen, als zwei Schläge, schnell wie ein Blitzschlag im Sommer, eine Nase brechen. Gierige Zähne fahren in einen Hals, beissen, reissen und wühlen. Der Mann wehrt sich verzweifelt, aber genauso gut könnte er versuchen ein tollwütiges Pavianmännchen zu vertreiben.[…]
(aus: Fingertanz, Nomak, 2006)
Gehirnstrudel
Du liegst abends im Bett und Dämonen schleichen mal wieder in Deine Gedanken. Eine Sorge von links, zwei Ängste von rechts, drei Unzufriedenheiten kommen Hand in Hand mit Ungeduld von vorne.
Du hast irgendwann das Gefühl des Fallens, der sprichwörtliche Sturz ins Bodenlose. Und weil es schon spät in der Nacht ist und Du eigentlich hundemüde bist, zerbröselt es hier Deinen mentalen Focus und bekloppte interessante Überlegungen reifen heran:
Hm. Wie wäre das wohl, wenn man irgendwo soooo tief runterfallen würde, dass es ein Jahr dauert bis man unten aufschlägt? Klar, dann kämen unten nur noch Knochen an. Man wäre ja verdurstet und verhungert. Aber am Anfang müsste man ja auch noch mal aufs Klo… Wenn man jetzt nicht in die Hose pinkelt, wo macht man denn da am geschicktesten hin? Wenn ich nach unten pinkel, haut der Flugwind mir bestimmt alles ins Gesicht. Wenn ich mich in Rückenlage bringe, und dann nach oben pinkel fliegt das wirklich alles nach oben oder erwischt es mich doch alles irgendwann? Wenn das aber quasi dann über mir weiter mitfällt - zerfällt das alles in kleine Topfen während des Fluges oder werde ich dann den ganzen Sturz über von einem 20 m langen Urinstrahl verfolgt… Atomic und Mastraxx, die haben Physik studiert, die muss ich mal fragen … Muss ich? Was denke ich mir hier zusammen? Bitte Schlaf, hol mich endlich…
Zufällig ein Physiker oder in dieser Hinsicht begabter hier, dem das Thema nicht zu unappetitlich ist, um das Rätsel zu lösen? (Vielleicht schlafe ich dann auch besser…;-))
Herzlich Willkommen…
… in meinem neuen Blog!Treue Leser erinnern sich an die Nacht, als meine Gedanken sich ständig um Blogger, Wordpress, Serendipity und html drehten. (wenn nicht - siehe hier…;-) ) Inzwischen ist die Entscheidung für Serendipity gefallen. Ich bin zwar noch etwas unschlüssig, wie das hier endgültig ausschauen soll, aber ich war zu ungeduldig, um noch länger zu warten.
Hier könnt euch jetzt gerne gründlich über all das auslassen, was ich hier, eurer Ansicht nach noch verbessern muss, hauptsache ihr seid mir hierhin gefolgt.
Und wenn ihr viele gute Vorschläge habt, die sich untereinander widersprechen, habe ich mal wieder einen Grund eine Umfrage zu starten…:-) Apropos Umfrage - da haben wir ja noch eine offen! Aber, das besprechen wir ein andermal.
Okay, macht es euch gemütlich und postet.
html?
So sah ich heute morgen um 05:20 Uhr sicher aus, als ich mich endlich vom PC gelöst habe und ins Bett gegangen bin.Da habe ich endlich WE und muss nicht zum Nachtdienst und verbringe die Nacht trotzdem wach - und schuld ist nur die kleine Nervensäge in meinem Hinterkopf, die mir immer zuraunt: "Dein Blogdesign könnte schöner sein, da kannst Du noch was machen… !" Die Gedanken kreisten um Wordpress und Serendipity, soll ich´s wirklich machen oder lass ich´s lieber sein …JEIN.
Unentschlossen zwischen den Alternativen a) und b) schwankend entschied ich mich für c), nämlich meine Kenntnisse in html zu verbessern. Wobei diese Formulierung genauso zu verstehen ist, wie wenn ein Elefant sagt, er wolle seine Fähigkeiten im Singen und Tanzen noch etwas ausbauen.
Ich habe keine Ahnung von dem Zeug.
Egal, ich habe heute nacht dann ein Testblog angelegt, in dem ich im html-Code herumpfusche, hier was kopiere, da was streiche und zwischendurch ein wenig Theorie lese.
Eigentlich ist dieses Blogspot ja ganz nett und ich weiss inzwischen, dass man das echt total individuell einrichten kann. Wenn man kann.
Obwohl man muss ja nicht unbedingt können, es reicht ja auch kennen. Und zum Glück kenne ich DEN Magier des html, DEN unermüdlichen Coder, the one and only GOD OF WEB: Den fantastischen schwedischen Vierbeiner! (Habe ich Dir genug Honig ums Maul geschmiert? ;-)) Vielleicht wird das ganze für MICH ja doch nicht soooo stressig….;-)