Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Sport
Superkniebeugen, Vol. 5
Au, weia. Das war nichts; war heute in Zeitdruck und gleichzeitig physisch und mental nicht gut drauf …
Bemerkungen:
- War klar, dass das Gewicht nach dem WE in die falsche Richtung wandert.
- Bankdrücken minimal gesteigert, aber ich trainiere immer noch nicht bis zum MV.
- Bei den Kniebeugen bin ich vom Kopf her eingebrochen. Körperlich war es quälend, aber es war der Geist, der heute zu schwach war. Mist.
- Rudern war ich verwirrt. Dachte, die Rep-Range wäre auch hier bis 12 Wdh; deshalb habe ich das Gewicht erhöht. Egal.
- Bauchtraining werde ich ab dem nächsten Mal drei Sätze mit Wdh. um 12 herum machen.
Fazit:
War unzufrieden und fühlte mich als wäre eine Erkältung im Anflug. Hoffe, dass ich die jetzt nicht heraufbeschworen habe. Habe inzwischen überlegt, dass ich nach dem Kniebeugen-Plan wieder ein paar Wochen HIT machen werde, um dann die erreichten Gewichte im PITT-Force zu verwenden.
Superkniebeugen, Vol. 3 und 4
Bin es gar nicht mehr gewöhnt, nahezu ohne Muskelkater zu trainieren. Beim HIT-Training hatte ich ja immer so 4 Tage Muskelkater. Hier jedoch konnte ich jeden 2. Tag in der vergangenen Woche trainieren … ! Das führte natürlich dazu, dass ich mit dem dokumentieren gar nicht mehr nachkam. Hier die Ergebnisse von Mittwoch und Freitag:
Bemerkungen:
- Die Kämpfer-Diät war das schlechte Training am Montag nicht schuld. Mittwoch und Freitag war prima – und das Körperfett wird auch langsam wieder weniger.
- Überzüge finde ich in diesem Plan sinnlos.
- Die hohen Wiederholungszahlen bei Brust und Rücken finde ich nach wie vor quälend.
- Kniebeugen sind eine Nahtoderfahrung; meine Beine stecken das allerdings cool weg (Klar, konnte auf der Beinpresse ja auch 190 Kg drücken), aber mein unterer Rücken bekommt bei dieser Übung den Pump seines Lebens.
Fazit:
Macht Spaß, und ich bin gespannt wie die Entwicklung der nächsten Wochen sein wird. Überlege allerdings schon wieder hin und her, ob ich anschließend einen HIT-Zyklus fahre oder PITT-Force. Bin auch sehr gespannt, wie sich mein KFA entwickelt. 12 % wäre toll; würde ich 10 % errreichen, könnte man an meinem Bauch wohl Möhren raspeln … Mal sehen. Will aber auf keinen Fall Kraft- und/oder Muskelverlust.
Superkniebeugen, Vol. 2
Boah … Was ein Training. Vielleicht, weil der Mittagsschlaf ausgefallen ist … Vielleicht, weil ich müde war … vielleicht, weil ich zu wenig gegessen hatte … Vielleicht, weil ich am Anfang eines Trainingszyklus bin … Vielleicht, weil ich die Gewichte falsch eingeschätzt habe …
Bemerkungen:
- Bei den Dips wollte ich eigentlich 12 Wdh machen; hat nicht geklappt. Bin aber nicht bis zum Muskelversagen gegangen.
- Die Kniebeugen fühlten sich genauso an, wie hier beschrieben
- Bei den Klimmzügen hatte ich das gleiche Problem wie bei den Dips.
- Sogar beim Bauchtraining war mir angestrebte Gewicht von 55 Kg zu schwer, so dass ich statt dessen ein 6x6 mit 45 Kg gemacht habe.
- Waden habe ich nicht an der Beinpresse gemacht, sondern an einer Wadenmaschine. Sauschwere Gewichte dort. Werde ich als Alternative in jeder TE2 einbauen.
Fazit:
Hm. War total k.o. nach dem Training und habe echt viel getrunken. War mit den Leistungen überhaupt nicht zufrieden. Liegt es möglicherweise an der Warrior-Diet, die ich seit 4 Tagen praktiziere? Fühle mich ansonsten sehr wohl damit.
Kniebeugen
Zitat aus "Superkniebeugen von Randall J. Strossen":
„Beladen Sie die Hantel mit Ihrem normalen Gewicht für 10 Wiederholungen (kein Superslow!). Wickeln Sie ein Handtuch um die Stange, um den Druck auf den oberen Rücken und die Schultern etwas zu vermindern. Treten Sie unter die Stange, und heben Sie die Hantel aus dem Kniebeugenständer.
Treten sie nun einen Schritt zurück, atmen Sie zwei- oder dreimal tief ein, und führen Sie die 1. Wiederholung aus. Nichts Besonderes bis hierher, nur eine gewöhnliche, saubere Kniebeuge. Die Oberschenkel sollten sich im tiefsten Punkt der Bewegung etwa parallel zum Boden befinden, ehe Sie wieder hinaufgehen. Bei der 5. Wiederholung sollten Sie vollständig aufgewärmt sein, und die notwendige, tiefe Atmung stellt sich von selbst ein. Nach der 10. Wiederholung ist Ihr Körper eigentlich am Ende.
An diesem Punkt ist Ihr Wille entscheidend, ob Sie fortfahren oder angesichts der Herausforderung, 20 Wiederholungen zu schaffen, vorzeitig aufgeben. Drei tiefe Atemzüge, positives Denken (come on, baby, ich mach Dich fertig!), und die 11. Wiederholung ist Geschichte. Die gleiche Prozedur bei ein oder zwei weiteren Wiederholungen, dann werden Atmung und geistige Einstellung noch wichtiger. Sie machen jetzt bereits 5 oder 10 tiefe Atemzüge vor jeder Wiederholung, und Ihr Bewusstsein erbebt auf psychedelischem Level. Doch Ihre Überzeugung, wild wie ein Ninja-Krieger, bringt Sie durch die 15. Wiederholung.
Nun verändert sich das Spiel erneut: Nicht nur, dass Atmung und Aufmunterungsparolen noch mehr an Bedeutung gewinnen, jetzt wird auch jede einzelne Wiederholung zu einem Ereignis, das wie in einer von Zeit und Raum isolierten Kapsel stattfindet. Sie selbst sind beinahe mehr Beobachter als Ausführender. Wenn Sie jetzt der Mut verlässt, war alles umsonst. Also: Entweder Sie bleiben hart und wachsen, oder Sie geben nach und bleiben schmächtig.
Bei der 16. Wiederholung schneidet die Stange tief in den Rücken und drückt Ihren Körper derart in Richtung Boden, dass Sie ein ganz neues Gespür für Newtons Gesetz der Schwerkraft entwickeln. Ihr Schnaufen klingt wie von einer Dampfmaschine und Ihre Beine werden vermutlich zu zittern beginnen. Sie setzen alle Willenskraft ein, um diese Wiederholung durchzustehen und denken daran, dass alles zuvor nur ein Aufwärmen für die letzten Wiederholungen war - die Wiederholungen, die wirklich Muskelwachstum auslösen. Die Umgebung, ja selbst Ihre Empfindungen sind jetzt total ausgeblendet, allein der monotone Ablauf bestimmt die Situation: Atmen, herab in die Kniebeuge, hinauf in den Stand.
Wenn Sie erst einmal die 18. Wiederholung hinter sich haben und Ihr Wille noch ungebrochen ist, werden Sie den Satz garantiert auch komplett zu Ende bringen. Denn das, was für Sie das Wichtigste auf der Welt geworden ist, nämlich diese 20 Wiederholungen zu schaffen, ist nun in Reichweite.
Jetzt ist es völlig egal, ob Sie für jede dieser 2 letzten Wiederholungen 10 tiefe Atemzüge benötigen, wenn Sie buchstäblich wild werden, im Gesicht purpurrot anlaufen und beim verzweifelten Kampf auf dem Weg aus der Kniebeuge nach oben zittern wie Espenlaub. Sie werden Ihren Sieg jetzt nicht mehr verschenken! Wenn Sie die 20. Wiederholung abgeschlossen haben und es ihnen gerade noch gelingt, die Hantel in den Kniebeugenständer zurückzulegen, Sie sich, total erschöpft, kaum noch auf den Beinen halten können, dann lassen Sie sich auf eine Bank fallen..."
Superkniebeugen
So, heute war es endlich soweit: Nach einer geplanten Trainingspause, die aufgrund von Halsschmerzen ein wenig verlängert wurde, habe ich heute die erste Trainingseinheit des verkürzten Programmes aus Superkniebeugen von Randall J. Strossen absolviert:
Bemerkungen:
- Den KFA mochte die Waage heute nicht so gerne sagen …?
- Habe beim Bankdrücken und Rudern echt piano gemacht und nicht bis zum Muskelversagen trainiert.
- Kniebeugen waren heftig. Interessanterweise war vor allem mein unterer Rücken sehr angestrengt; meine Handgelenke mochten irgendwann auch nicht mehr so gerne.
Fazit:
War total heiß aufs Training, die Pause hat gut getan. Training fühlte sich auch gut an. Der Witz ist ja, dass ich bei JEDER Trainingseinheit bei den Kniebeugen mehr Gewicht auflegen muss. Bin sehr gespannt!
PITT-Force, 14. Training
Ich war so müde heute, dass es eigentlich kein gutes Training werden konnte. Aber da ich unter den strengen Augen meines Freundes Shag trainiert habe, ging es doch ganz ordentlich ...
Bemerkungen:
- Den KFA wollte die Waage mir heute nicht sagen.
- Kreuzheben war ganz schön schwer. Habe Respekt vor höherem Gewicht.
- Bei den Curls habe ich mir die Verbesserung mit ach+krach rausgedrückt.
- Beim 5x5 Bauchtraining habe ich im letzten Satz nur 4 gepackt.
Fazit:
Fühlte mich nach dem Training sehr erschöpft, aber schmerzfrei und gut. Habe allerdings das Gefühl, die Gewichte übersteigen langsam meine Kräfte. Werde wohl hier schon den PITT-Plan beenden und das Superkniebeugen-Programm (hier allerdings die kurze Version). Danach sollte ich wieder eine Runde PITT-Force einlegen, da das Squat-Programm dem HIT ähnelt.
Super Squats
Habe heute mit minimalstem Muskelkater eine ganz leichte Trainingseinheit hingelegt, um einfach die Muskel mal zu beschäftigen ohne sie zu fordern. Die großen sieben (Bankdrücken, Klimmzüge, Dips, Rudern, Schulterdrücken, Kreuzheben und Kniebeugen) haben mir gut getan und mich ordentlich ins Schwitzen gebracht. Ich hoffe, dass ich davon keinen Muskelkater bekomme, so dass ich in den nächsten zwei Tagen wieder für eine Runde PITT ins Studio kann.
Der PITT-Plan ist in drei Einheiten voll. Werde dann für ca. sechs Wochen einen Plan einschieben, der auf einem Buch von Randall J. Strossen beruht, das sich Superkniebeugen nennt. Der Titel ist total markschreierisch, das Buch aber ist klasse und sehr motivierend. Werde einen kurzen Plan verfolgen, der dem HIT-Prinzip entspricht und einen Schwerpunkt auf Kniebeugen setzt, die wegen der Ausschüttung einer großen Menge an Wachstumshormonen sehr positiv der Gesamttraining beeinflussen sollen.
PITT-Force, 13. Training
Von den Leistungen her war diese TE durchwachsen. Da mein Freund Shag sich aber kürzlich den Rücken zerschossen hat (Bandscheibenvorfall und Ischiasnervreizung), als er trotz Beschwerden 120 Kg beim Kreuzheben aufgelegt hat, war ich diesmal besonders vorsichtig und gründlich.
Bemerkungen:
- Wiegen fand vor dem Frühstück statt
- Schrägbankdrücken nervt mich. Die ersten 4 Wdh habe ich mit kurzen Pausen gemacht, dann war das Gewicht unendlich schwer. Kein Bock mehr auf die Übung.
- Beinpressen lief gut. Hätte in schwereres Gewicht vertragen können.
- Überzüge gingen gar nicht. Geht mir auch auf den Sack die Übung.
- Seitheben war okay.
- Kniebeugen haben Spaß gemacht und mein Körper fühlte sich toll danach.
Fazit:
Mein Körper fühlte sich super nach dem Training, aber bei einigen Übungen habe ich das Gefühl, das ich feststecke. Bin unsicher, ob ich wieder ein paar Wochen HIT trainiere oder einfach ein oder zwei leichtere TEs mache; denn ich stagniere ja nicht bei allen Übungen. Hm.
PITT-Force, 12. Training
Gestern abend war ich von ca. 18:00 - 19:00 Uhr trainieren. Ein wenig unsicher war ich bzgl. der zu verwendenden Gewichte, aber es lief dann doch ganz gut:
Bemerkungen:
- Wiegen fand nach Frühstück und einem kleinen Snack statt
- Bei den Dips wollte ich eigentlich mit einem Hilfsgewicht von 5 Kg trainieren, aber das klappte irgendwie nicht. Also habe ich die Dips frei gemacht
- Beim Kreuzheben war das Gewicht okay, aber mein Kreislauf war schwer angeschlagen. Werde das Gewicht beim nächsten Mal nicht erhöhen, sondern werde versuchen die Pausen kürzer zu halten
- Bei den Kurzhantelcurls war ich schon total erschöpft. Wenn ich hier 20 Wdh schaffe, werde ich das Gewicht auch erstmal lassen und die Pausen verkürzen
- Bauch habe ich inzwischen bei jeder TE dazugenommen. Prinzip: 5 Sätze á 5 Wiederholungen. Wenn im 5. Satz 5 Wdh. klappen, wird das Gewicht erhöht
- habe zum Schluss ein wenig Kniebeugen an der Multipresse probiert. Aufgrund meiner Erschöpfung und der ungewohnten Bewegung habe ich ein Minigewicht genommen (10 Kg) und ganz vorsichtig einen Satz mit 10 Wdh, einen mit 7 gemacht. Im 2. Satz hat es bei der 3. Wdh leicht unten links im Rücken gezwickt
Fazit:
War unglaublich kaputt und habe zwei Flaschen getrunken. Kniebeugen werde ich ganz soft im Stuart McRobert Stil (vorsichtig trainieren, Gewichte ganz minimal erhöhen) weiterüben.
Laufen 2
Zwischen den letzten beiden Krafttrainigseinheiten habe ich das mit dem Laufen leider nicht geschafft. Egal, diesmal hat es geklappt.
Bemerkungen:
- Die Zeit kann man nicht vergleichen mit der letzten Einheit. Letztes Mal habe ich ein paar Minuten an einer Absperrung warten müssen, weil Landknechte den Weg gesperrt hatten, um Gäule von der Ost- auf die Westweide zu treiben. Oder so.
- Das Verhältnis von KFA-Wert und Flüssigkeit ist scheinbar tatsächlich gegeben.
- Am Anfang hatte ich etwas Druck auf der Brust, der sich dann aber gegeben hat.
- Meine Beine fühlten sich ganz gut an; bin aber trotzdem sehr langsam gelaufen
Fazit:
War okay.







