Tropfen

Natürlich gibt es auf dieser Welt viele Leute, die Macken haben. Na, klar. Man kann nicht mit jedem zurecht kommen. Muss man auch nicht. Ein wenig Toleranz, ein wenig Akzeptanz und alles ist gut, alle sind gelassen…

Aber wie Such A Surge richtig singen "…doch wenn dir stundenlang Wasser auf die Stirn tropft, wirst du sehen es kann die Hölle sein" bzw. wenn Du mind. 41 Stunden pro Woche neben Kollege Pummelchen sitzt…

Ich überlege, ob ich für ihn hier eine eigene Kategorie einrichten soll…*gübel*

Jedenfalls verliert Kollege Lukullus aka G-Punkt heute die Nerven bzw hat heute einen Tropfen zu viel auf die Stirn bekommen und möchte sich "öffentlich" Luft machen…

und ergreift hier die Möglichkeit beim Schopfe:

Auch ich bin ein Leidtragender des Pummelchen. Über Pummelchen kann man ja in den vorherigen Blogs das eine oder andere Anekdötchen nachlesen.

Es gibt also Arbeitskräfte, die doch tatsächlich mehr am Arbeitsbeiwerk interessiert sind als an der Arbeit selber. So gewinnt der Fernseher einen Stellenwert, den man nur noch als "abhängig" bezeichnen kann. In der Tat: Keine Arbeitsbetätigung ohne mindestens einem Auge auf dem Fernseher! Und dabei ist völlig egal, was für Programm läuft. Dem Einwand, dass der Fernseher auch mal ausgemacht werden darf ohne bleibende Schäden zu nehmen, wurde quittiert mit der Antwort: (sinngemäß) "Der Fernsehen sollte als Hintergrund immer an sein, egal was läuft." In einigen Seminaren lernt man "Ruhe ertragen". Dies geht Pummelchen völlig ab. In einem Raum ohne Fernsehgeräuschen wird Pummelchen nervös und grantelig.

Aber, nicht zu vergessen, es gibt ja zur weiteren Abwechslung zum Glück auch 'Essen'. Egal ob Chips, Toast, Dauerlutscher (Lolly), Erdnüsse ("krunsch"), oder alles andere essbare, es wird gerne und ausgiebig eingeworfen, nicht jedoch ohne ein Auge vom Fernseher zu nehmen.

Natürlich und für jeden nachvollziehbar folgt nach solchen anstrengenden Akten ein kleines Verdauungsschläfchen, Stuhl nach hinten gekippt, Füße knapp über dem Boden, Kopf zur Seite und Augen zu. Augen zu? Ja, Augen zu. Die einzige Ausnahme.

Aber danach, wenn satt und ausgeschlafen, folgt wieder die allgemeine Lautstärke und Mitteilung des Erlebten an Alle (Interessierten und Un-Interessierten).

Hat jemand ähnliche "Mit-"Arbeiter und kann da ähnliche Dinge zu erzählen?

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