Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Familie
Der Lebkuchenmann
In Ägypten habe ich Fröschchen jeden Abend aus einem Buch vorgelesen. Eine Geschichte heißt „Der Lebkuchenmann“. Sie handelt davon, dass ein altes Ehepaar keine Kinder bekommen kann. Sie backen sich deshalb einen Lebkuchenmann, der tatsächlich lebendig wird, als er aus dem Backofen kommt. Fröschchen kannte bis dato keinen Lebkuchen, aber die Geschichte hatte ihr gefallen ……Papa, liest du nachher noch mal diese Geschichte vor!?“
„Welche denn?„
„Hm … äh … die mit dem gekochten Bär!“
Vatertag
Wenn Vatertag ist, und die Familie ignoriert dies – ist man dann ein schlechter Vater?
Fröschchen wird 3
Gestern ist Fröschchen drei Jahre alt geworden. Diesen Geburtstag hat sie mit vollem Bewusstsein miterlebt – und wird ihn sicher nicht so schnell vergessen. Verwandtschaft war nachmittags zu Kaffee und Kuchen da, Freunde kamen abends zum Grillen. Fröschchen durfte den ganzen Tag von allem so viel essen wie sie wollte, was natürlich insbesondere im Süßigkeitenbereich fleißig ausgenutzt wurde … :-)
Fröschchens Highlight jedoch dürfte die Überraschung sein, die sie nach ihrem Mittagsschlaf im Garten entdeckte. Dort hatten ihr Opa und ich nämlich in der Zeit ein Gartentrampolin für sie aufgebaut. Tolles Ding, mit Schutznetz und bis 120 Kg zugelassen. Klar, dass der kleine Frosch seinem Namen alle Ehre machte und den ganzen Tag nur noch hüpfend zu sehen war :-)
Mich hat der Tag sehr mitgenommen. Der Aufbau des Trampolins fand unter einer Birke statt und ich war auch sonst den ganzen Tag draußen auf der Terrasse. Meine Nase ist zu, die Augen geschwollen, meine Lunge pfeift das lustige Asthma-Lied … Der Heilpraktiker hat sich nicht gemeldet, obwohl er zugesagt hatte mich anzurufen, sobald er eine Medizin für mich gefunden hat. Wird wohl so laufen wie immer: Ab nächste Woche melde ich mich beim Lungenarzt, um mein Asthma behandeln zu lassen und werde außerdem die nächsten Monate täglich Nasonex und Xusal einwerfen :-(
Grippe goes on
Total fertig kam ich Montagabend von der Arbeit. Hatte an diesem Tag doch angefangen, das Antibiotikum zu nehmen, weil die Grippe einfach nicht weichen wollte. Hatte keine Kraft mehr, abends noch TV zu gucken. Und um 00:33 Uhr sind wir dann wieder aufgestanden und mit Fröschchen ins Krankenhaus gefahren, weil sie vor lauter Ohrenschmerzen laut schreiend aus dem Schlaf hochschreckte …
Ich sag es mal in klaren Worten: Winter und Krankheiten – verpisst euch!
Menschen und Tiere
Gestern waren wir bei Linchens Geburtstag. Ihre Patentante Bea spielte mit dem kleinen Philipp mit einem Stoffhund.
Fröschchen: „Was macht der Philipp?“
Ich: „Der spielt mit der Bea.“
Fröschchen entschieden: „Nee. Das ist kein Bär, das ist ein Hund …“
Fröschchen macht sich über mich lustig
Shazzer hat Eszet-Schnitten gekauft. Ich freue mich und lege mir eine Scheibe aufs Brötchen.
Fröschchen: „Was ist das denn?“
Ich: „Butterbrot-Schnitten. Oder Eszet-Schnitten.„
Spöttisch-belustigt schaut Fröschchen mich an: „Oder T-Shirt. Oder Hand, oder Fuß, oder Marmelade …“
Was der kleine Frosch so sagt
Plappermäulchen
Ich wecke Fröschchen. „Na, hast Du gut geschlafen?“ „Ja, ich habe gut geschlafen. Und natürlich geht es mir gut, und ich habe gute Laune.“
Okay, keine weiteren Fragen.
Kosenamen
Ein kleiner Vortrag von mir zum Thema quengeln. „… wenn ich so rumquengeln würde, fändest du das auch nicht schön, oder!?“
Verschmitzt. „Ach, du bist doch immer lieb, du verrückter kleiner Schlingel!“
Kreative Mama
Was auch immer man dazu sagen will – es klappt …
Vater-Tochter-Dialoge
Nomak: „Weißt Du, dass ich Dich ganz doll lieb habe?“
Fröschchen: „Nee, weiß ich nicht.“
Nomak: „Freust Du Dich denn darüber?“
Fröschchen: „Nee, ich freu mich nicht. Ich find das blöd!“
Nomak: „Ooooch …“
Fröschchen: „Ich bin ein Penner.“
Nikolaus - Das Ergebnis
Wie erwähnt, war Fröschchen wohl ziemlich lieb, denn der gute Nikolaus hat ihre Stiefelchen ziemlich überfüllt. Ein Geschenk war jedoch dabei, das mir ganz besonders viel Spaß gemacht hat …
Erinnert ihr euch noch an meine Docs?
Gar nicht so einfach, die in Größe 25 zu finden … [mehr]
Nikolaus
Seit gefühlten 1000 Jahren habe ich mich nicht mehr auf Nikolaus gefreut. Dieses Jahr war es endlich soweit, weil ein kleiner Mensch zum ersten Mal bewusst Nikolaus erlebte, die Tage bis dahin zählte und ganz gespannt war, ob tatsächlich am Morgen etwas in den Stiefeln war.
Dass der kleine Mensch von allen Kindern das allerbeste Geschenk der Welt bekam, hat die Sache für mich natürlich rund gemacht …
Ich werde in den nächsten Tagen ein Foto davon machen, sobald ich es geschafft habe, die Batterien wieder aufzuladen …
Erklärung
Fröschchen, bitte erkläre mir in ein paar Jahren mal folgendes:
1. Was bedeutet das, wenn Du ein Stofftier an deine Brust drückst und sagst: „Der frisst mein Gras.“
2. Du hast zwischendurch immer noch mal ein wenig Schorf auf dem Kopf. Dein Kommentar dazu ist: „Der Schorf frisst mein Brot und trinkt meine Milch.“
Wer ist Papa?
Die letzten Wochen waren irgendwie so stressig, dass ich es nicht mal geschafft habe, die letzten HIT-Einheiten (letzter Mittwoch und der Mittwoch davor) zu protokollieren.
Auf keinen Fall möchte ich aber versäumen, diesen netten Dialog niederzuschreiben:Fröschchen ist heute morgen zwischen neun und halb zehn in unser Bett gekrabbelt und hat sich zwischen uns gekuschelt. Irgendwann hält sie mir ihre kleine Hand hin:
„Gib mal deine Hand, Papa!“, verlangt sie.
Gehorsam reiche ich ihr die Hand.
Sie hält sie fest und sagt entschlossen: „Du bist ein guter Kumpel!“
Zeitsprung
Fröschchen ist jetzt 2,5 Jahre. Wenn man sie fragt, wie alt sie ist, antwortet sie brav „zwei Jahre“. Sofort danach erklärt sie, dass sie mit drei in den Kindergarten kommt und mit sechs in die Schule. Dazu werden immer die entsprechenden Fingerchen hochgehalten.
Heute war in einem Kindergarten Tag der offenen Tür. Beim Mittagessen will ich Fröschchen davon erzählen.
„Weisst Du, was wir nach dem Mittagsschlaf machen?“, frage ich.
Sie verneint.
„Dann fahren wir in einen Kindergarten.“
Sie reißt freudig überrascht die Augen auf. „Bin ich DREI, Papa???“
Komma
Fröschchen möchte gerne Tasten am MacBook drücken. Okay, wir eröffnen eine neue Mail, und sie darf ein wenig tippen.
Das "M" für Mama findet sie, das "P" für Papa und das "L" für Louisa. Fasziniert beobachtet sie, wie die Buchstaben auf dem Bildschirm auftauchen, wenn die entsprechende Taste gedrückt wird. Dann drückt sie ein paarmal auf die Komma-Taste.
„Och, was ist das denn?“, fragt sie überrascht.
„Das sind Kommas, so kleine Satzzeichen“, antworte ich.
„Ooooooch, wie süüüüüß“, seufzt sie entzückt.
P.S.
Meine Antwort wurde aus literarischen Gründen vereinfacht dargestellt. In Wirklichkeit habe ich natürlich auf ihre Frage folgendes geantwortet:Das Komma (Pl.: Kommas, Kommata; auch: der Beistrich) ist ein Satzzeichen und mathematisches Symbol. In der Grammatik dient das Komma zur Strukturierung des Satzes und trennt bestimmte Elemente voneinander: So werden im Deutschen Kommas zwischen Hauptsatz (Grammatik) und Nebensätzen, aber auch zwischen einzelnen Elementen einer Aufzählung gesetzt. Ebenso werden Appositionen und Nachstellungen durch Kommas vom Rest des Satzes abgetrennt.
Komma leitet sich vom Altgriechischen komma = Einschnitt, Abschnitt her, daher kommt auch der Plural Kommata.

