Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Superman returns

Gestern waren wir in "Superman returns".
Zur Geschichte:
Superman hatte, nachdem er eine Affäre mit Lois Lane hatte, die Erde für fünf Jahre verlassen, um nach weiteren Überlebenden seines Heimatplaneten Krypton zu suchen.
Als er nach erfolgloser Suche zurückkehrt, muss er feststellen, dass die Erde sich weitergedreht hat. Lois hat einen Pulitzerpreis für den Artikel "Warum die Welt keinen Superman braucht" gewonnen, und hat außerdem einen neuen Freund sowie einen kleinen Sohn.
Superman beginnt wieder da, wo er vor fünf Jahren aufgehört hat. Als Clark Kent nimmt er seinen alten Job als Reporter beim Daily Planet wieder auf, als Superman tut er auf der ganzen Welt Gutes.
Lex Luthor, sein ständiger Erzfeind, bemüht sich mal wieder die Weltherrschaft zu erlangen. Der Kampf gegen ihn gerät aber mehr auf ein Nebengleis. Vielmehr geht es um das Verhältnis zwischen Lois und Superman. Richard, Lois neuer Freund, kann einem wirklich leid tun, denn er bemert, dass Lois immer noch für Superman schwärmt. Außerdem stellt sich irgendwann heraus, dass auch nicht er, sondern Superman der Vater des kleinen Jason ist.
Ich weiss nicht, wie jemand den Film beurteilt, der mit Superman bisher nichts zu tun hatte. Als jemand, der mit Superman-Comics als begeisterter Leser groß geworden ist, muss ich folgendes sagen:
- der Film ist ganz nett und unterhaltend - aber kein Kracher
- die Rollenbesetzung ist ebenfalls nicht so dolle. Brandon Routh, der Superman spielt, wirkt irgendwie ein wenig farblos, genauso wie die Darstellerin der Lois Lane (Kate Bosworth) und selbst Kevin Spacey als Lex Luthor kann mich nicht so überzeugen. Ganz gut hingegen ist James Marsden, der Supermans Rivalen Richard spielt. James Marsden ist bekannt als Cyklops aus den X-Men-Filmen.
- Wenn Superman schon auf einmal einen Sohn hat, was mich als alten Fan sehr verwundert, dann hätte ich das gerne weiter ausgeschmückt gesehen. Welche Fähigkeiten hat der denn nun, denn schließlich ist er nur halb Kryptonier?
- Alles in allem kann der Film leider mit guten Comic-Adaptionen wie Sin City, Spiderman und X-Men nicht mithalten. Die Smallville-Serie, die man im Fersehen gezeigt bekommt, ist da viel bunter und aufregender. Aber der Film ist da in guter Gesellschaft: Ich fand auch die ganzen Batman-Filme nie schlecht - aber nie Begeisterung auslösend. Liegt wahrscheinlich aber daran, dass die Leute, die vor einem Film bereits das Buch oder das ensprechende Comic gelesen haben, fast immer ein wenig enttäuscht sind.
Projekt Sixpack
Gewicht: 87,0 kg Sport gestern: 45 Minuten Jogging Points gestern: eine Million (gefühlt)
#1. Ali schrieb am 24.08.2006 um 12:22 Uhr:
Kann dir da nur zustimmen. Hab den letzte Woche Samstag gesehen und vom Hocker hat er mich auch nicht gerissen. Was mich persönlich aber verdammt gewundert hat, ist die Tatsache, dass Lois nicht wusste, dass Clark und Superman ein und dieselbe Person sind. In der Serie "Die Abenteuer von Lois und Clark" (läuft im mom bei K1) weiß sie das nämlich. Außerdem würde mich interessieren, aus welchem Grund Lex und Clark sich zerstritten haben. In Smallville sind sie ja Freunde... :-?
#2. Nomak schrieb am 24.08.2006 um 12:39 Uhr:
01-Lois und Clark habe ich nie geguckt, weil Superman und Lois in den Comics auch nie so ein offizielles Paar waren.
02-In Smallville kann ich Lex Luthor auch richtig gut leiden und es tut mir immer weh, wenn ich daran denke wie böse Luthor mal werden wird. Allerdings ist diese Freundschaft auch nur in der Serie so. In den Comics ist nie die Rede davon, dass sie Jugendfreunde waren.