Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Hören statt sehen - Folge 4
Die Gedankenwelt von der.Grob ist seltsam, bunt, eigenwillig - und ich fühle mich sehr wohl dort.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich schon zum zweiten Mal einen Text von ihm lese. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es eher verwunderlich, dass ich nicht schon mehr von ihm vorgelesen habe.
Seine Geschichten sind so verschieden, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist. Mein anfänglicher Favorit waren die putzigen kleinen Dialoge mit einem kleinen dsungarischen Zwerghamster in der Hauptrolle, inzwischen erfreuen mich aber auch die unglaubwürdigen Geschichten des Raumschiffes ux-4. Eigentlich hätte ich Lust diese bizarre Sci-Fi-Serie nach und nach ganz vorzulesen, aber ich möchte nicht wieder Holger in die Karre fahren. Ich mag bei Hörspielen auch nicht, wenn ab irgendeiner Folge ein Sprecher ausgetauscht wird.
Ganz besonders ans Herz gewachsen ist mir auch ein kleiner Mann, von dem ich gar nicht weiß, ob ihn sonst noch jemand so richtig bemerkt hat, aber auch er wohnt im Blog "Vom Tod eines zu Mittag speisenden" ("Wie sonderbar", sprach der kleine Mann in meinem Kopf, rieb sich kurz seine Nase und machte einen Purzelbaum.) Ich schätze derlei lässt auch diverse Schlüsse auf meinen Geisteszustand zu, aber was soll es…;-)
Ähm.. Eigentlich wollte ich gar keine Blog-Rezension schreiben, deshalb höre ich jetzt mal damit auf und sage schreibe, was ich eigentlich loswerden wollte:
Wer mag, kann sich hier "Von einem Monster gefressen", geschrieben von der.Grob (und gelesen von mir) anhören.
Viel Spaß.

#1. holger schrieb am 16.07.2006 um 20:12 Uhr:
was heißt hier vor den karren fahren? ;-)
ich habe zwar vor, die restlichen folgen von ux-4 auch noch zu lesen, aber das heißt ja nicht, dass da nicht noch jemand anderes mitmachen kann. nur absprechen sollte man sich dann in diesem fall.
bei den geschichten würde mich allerdings viel eher der geisteszustand von der.Grob interessieren ;-)
#2. Markus Quint schrieb am 17.07.2006 um 22:22 Uhr:
Wie gewohnt: beeindruckend! Nicht nur der gute Erzähler klingt wie ein guter Erzähler, auch das monströse Monster klingt wie ein monströses Monster.
#3. der.grob schrieb am 17.07.2006 um 19:04 Uhr:
oh, recht herzlichen dank für die blog-rezension. und natürlich für die vertonung der geschichte. diese ist wieder sehr, sehr gut geworden. klasse. ich freue mich schon auf die aufnahmen, die hoffentlich noch folgen werden. :)
#4. Markus Quint schrieb am 17.07.2006 um 22:26 Uhr:
P.S. Und Helmut Kohl klingt dünn dagegen - entgegen der Behauptung.
#5. Nomak schrieb am 17.07.2006 um 22:26 Uhr:
Dankeschön.
Cooles Gefühl, zu wissen, dass sich das tatsächlich jemand anhört und gut findet. :-)