Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Alltag
Masterbrain gesucht
Manchmal kann ich es kaum glauben.
Heute nachmittag im Fernsehen: Rufen Sie an und gewinnen Sie. Beantworten Sie folgende Frage:
Was hat ein Känguru in seinem Beutel?
- ein Junges
- Turnzeug
Klare Sache
Ich mag Entschlossenheit. Deshalb sind solche Dialoge, wie gerade in der Post erlebt, ein wunderbarer Leckerbissen für mich…
Postbeamter: "Möchten Sie eine Quittung haben?"
Kundin: "Ich glaube nicht…Nein."
Postbeamter: "Okay, wie Sie möchten."
Kundin: "Nein. Ich brauche wirklich keine."
Postbeamter: "Ist gut."
Kundin: "Obwohl…also…wenn das jetzt keine Umstände machen würde…"
Postbeamter: "Nein, das wäre kein Problem."
Kundin: "Also, wenn Sie das jetzt so ohne Weiteres ausdrucken könnten oder so…"
Postbeamter: "Klar, kann ich gerne machen."
Kundin: "Ja. Also ich brauche auf jeden Fall eine Quittung!"
Na, siehste. Schon geschafft.
Who´s that man?

Meine Frau sieht das Cover eines meiner Lobo-Comics und ruft überrascht aus:
"Och - der Sänger von Lordi!"
Schlaflos in…
…Berlin, München, Düsseldorf.
Ich wachte heute morgen um 02:30 Uhr auf - und hatte Langeweile. Und weil die gar nicht weggehen wollte, bin ich dann so kurz nach drei aufgestanden. Ich dachte, dass ich mitten in der Woche um diese Zeit recht einsam am PC sein würde. Von wegen:
In Berlin trieb sich der gute Spuerhund noch in den Weiten des Webs herum, das rastlose Hirn mit der Zukunftsplanung beschäftigt.
In München saß Nilz noch in der Uni und….äh studierte.
Beide habe ich dann erstmal erfolgreich mittels Miranda und E-Mails von ihren Beschäftigungen abgehalten :-) Um fünf Uhr wurde ich dann doch noch mal ein wenig müde und habe mich dann nochmal hingelegt. Bis sechs - dann musste ich aufstehen wegen eines Arztermines. Jetzt ist es 14:37 Uhr, ich bin bei der Arbeit - und fühle mich so richtig schön schläfrig…
Wie sieht es aus, Jungs? Heute nacht, selbe Zeit, selber Ort?
Opi
Heute waren wir bei Opi, denn er ist heute 85 geworden. Ich habe ihn das letzte Mal vor fünf Jahren gesehen. Sagt meine Mutter zumindest, denn ich kann mich irgendwie nicht mehr daran erinnern.
Als ich ein kleiner Junge war gab es für mich die Große Oma und den Großen Opa, sowie Omi und Opi. Omi und Opi wohnten direkt nebenan, in der zweiten Hälfte eines Doppelhauses. Natürlich haben wir uns nahezu täglich gesehen, denn die Gärten der Häuser waren nicht von einander getrennt, sondern bildeten quasi ein großes Grundstück.
Es war immer super in den Garten zu gehen, wenn Opi dort war (und das war er oft). Opi ließ mich Sachen anfassen, die mein Vater für zu gefährlich hielt. Opi verstand nicht nur meine Faszination für Messer, sondern war ihr genauso verfallen. Er hatte eine Unmenge der verschiedensten Messer und wurde es nie überdrüssig, sie mir zu zeigen oder mir Geschichten darüber zu erzählen. Im Geschichten erzählen war er sowieso großartig. Während der Große Opa ein Kriegsheld gewesen war, Auszeichnungen ohne Ende erhalten hatte, allerdings auch Kriegsgefangenschaft und böse Verletzungen erlitten hatte, hatte Opi im Krieg auf irgendeiner Insel relativ unbeschadet von allem die Zeit verbracht. Der Große Opa mochte nicht vom Krieg erzählen. Opi dagegen wusste genau, was ein kleiner Junge hören will und erzählte immer wieder von seinen "Abenteuern", von herrischen Vorgesetzten, denen er eins ausgewischt hatte, von Pistolen, Gewehren und Meisterschaften im Muschelwettessen, die er zwar gewonnen hatte, dafür aber leider nicht mehr korrekt in sein Koppel passte.
Wenn wir nicht darüber sprachen ließ er mich durch die Zielfernrohre seiner Gewehre schauen, erklärte mir, wie man eine Steinschleuder korrekt benutzt und führte mir seine Armbrust vor. So vergingen die Jahre bis Opi vor ca. 20 Jahren Omi wegen einer jüngeren Frau verließ. Was sich erstmal putzig anhört, fand Omi gar nicht putzig und es entstand eine Familienfehde, die die Familie in zwei Lager spaltete.
Opi ließ sich scheiden, heiratete neu und zog mit seiner neuen Frau in eine andere Stadt.
Zwischen Opi und mir hatte sich nichts verändert. Aber ich konnte damals ja noch nicht autofahren, und somit konnte ich ihn alleine nicht besuchen. Er dagegen konnte nicht mehr zu uns kommen. Am Anfang fuhr meine Mutter (seine Tochter) öfter mal mit mir und meiner Schwester zu Besuch dorthin, aber dann wurde es immer seltener, dass wir mitkamen.
Irgendwie hat die Redewendung "aus den Augen, aus dem Sinn" schon ihre Berechtigung. Ich habe Opi nicht vergessen. Aber all die Weihnachten, die er auf einmal nicht mehr dabei war, all die anderen Familienfeiern. Die Konfirmation meiner Schwester, ihre Hochzeit, die Taufen ihrer Kinder. Meine Hochzeit. Man gewöhnt sich daran, dass Opi nie in diesem Familienkreise zu sehen ist. Man denkt nicht mehr darüber nach. Omi ist da - Opi nicht. Ganz klar.
Und heute sollten wir uns wiedersehen. Er würde zum ersten Mal meine Frau sehen. Meine Mutter meinte, ich solle nicht traurig sein, wenn er mich nicht erkennen sollte. Hat er aber. Und obwohl er ja heute Geburtstag hatte, kam er nach fünf Minuten zu mir. Die eine Hand mühsam auf einen Stock gestützt, in der anderen einen Umschlag. Er gibt mir den Umschlag und reicht mir die rechte Hand. "Herzlichen Glückwunsch, wollte ich Dir noch sagen. Ich wollte Dir das schon früher geben, aber ich wusste nicht, wo Du jetzt wohnst." Ehepaar Nomak steht auf dem Umschlag. Darin ist eine Glückwunschkarte zur Hochzeit und Unmengen Geld. Und ich habe ihn nie angerufen, ihm nicht mal eine Karte geschrieben. Dachte, er wüsste gar nicht, dass ich geheiratet hätte. Ich fühle mich wie vor den Kopf getreten.
Opi hört inzwischen schlecht und kommt nur mühsam voran. Seinen Humor hat er aber nicht verloren. Am Kaffeetisch sieht er seinen Bruder an und sagt skeptisch:"Na, Du hast aber ganz schön wenig Haare, hm!" "Ja, nun. In meinem Alter…!", begehrt dieser auf. "Soo wenig Haare - dabei bist Du doch zwei Jahre jünger als ich!", gluckst Opi, zeigt auf stolz auf die eigenen weißen Locken und in den dunkelbraunen Augen blitzt der alte Schalk auf.
Später beugt er sich zu seiner Frau und wispert ihr zu:"Du, rasiert der Nomak sich den Kopf?" "Fragen wir ihn!", entgegnet sie und blickt mich an. Als ich das bestätige schaut er mich an und lacht still in sich hinein und sein Bäuchlein hüpft.
Dann sagt Opi nicht mehr viel. Aber er schaut dem ausgelassenen Spielen seiner kleinen Urenkelinnen zu und lächelt still vor sich hin. Obwohl er sich nur so mühsam bewegen kann, kann nichts ihn davon abhalten, den Stoffhund, den die anderhalbjährige Urenkelin im mit einem bestimmten "da!" vor die Füße wirft vom Boden aufzuheben und sie damit zu necken.
Später haben fast alle Gäste den Heimweg angetreten, nur meine Mutter, meine Frau und ich sind noch da. "Ach, ja. Bleibt noch ein bisschen. Dann können wir uns besser unterhalten. Opi hat so viele Fragen. Er fragt mich immer danach, aber ich weiss das ja auch nicht alles. Jetzt könnt ihr ihm das mal alles erzählen!", sagt Opis Frau. Aber Opi stellt keine Fragen. Der Tag war anstrengend und er ist müde. "Hm, Nomak, dann erzähl so ein bisschen was von Dir!", fordert sie mich auf. Ich beginne ein bisschen zu erzählen. Nach einer Weile fragt sie Opi, ob das alles nicht sehr interessant sei. "Ich weiss nicht. Ich höre schlecht, ich kann überhaupt nichts verstehen.", grummelt er. "Okay, dann erzähle ich Dir das später nochmal alles.", erwidert sie geduldig.
Kurze Zeit später fahren wir. Ich verabschiede mich von Opi und bedanke mich für die Einladung. "Nicht zu danken, gern geschehen", sagt er gelassen. Dann sieht er mir in die Augen. "Ich hoffe, wir sehen uns noch mal…!" Ich konzentriere mich, damit meine Stimme tief und fest bleibt. "Na, klar Opi. Bis bald."
Während ich das schreibe, ist meine Kehle eng und meine Augen sind feucht. Ich habe mir fest vorgenommen, ihn bald wieder zu besuchen.
Ich hoffe auch sehr, dass wir uns nochmal sehen, Opi. Und dann erzähle ich wieder. Alles, was Du heute nicht verstanden hast. Ich erzähle es gerne auch ein paarmal. Schließlich bist Du es auch nie müde geworden, einem kleinen Jungen die selben Geschichten immer und immer wieder zu erzählen.
P.S.
Lieben Gruß an Lukullus und vielen Dank, dass Du Deinen Urlaub unterbrochen hast, damit ich heute dienstfrei machen konnte. Du hast fett was gut bei mir.
Ein bisschen länger warten…
"Guten Tag!
Wir gruessen Sie ganz herzlich. Zu Ihrer Bestellung gibt es Neuigkeiten.Wir bedauern sehr, dass wir trotz intensiver Bemuehungen eine Verzoegerung bei Ihrer Bestellung ankuendigen muessen.
Wir konnten die unten stehenden Artikel leider nicht wie vorgesehen beziehen. Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Derzeit gehen wir davon aus, sie in den naechsten 1-2 Wochen zu erhalten.
"Terratec Aureon 7.1 Universe Soundkarte PCI Retail"
Ihre Bestellung halten wir aufrecht. Sobald die Ware bei uns eintrifft, wird sie umgehend an Sie versandt. Bei der Auslieferung werden Sie noch einmal von uns per E-Mail benachrichtigt. Wir wuerden uns aber auch melden, wenn ein Bezug nicht mehr moeglich waere."
Seufz.
Gegen den Strom
Seufz. Morgen ist Freitag und während alle anderen morgen ins Wochenende gehen, endet meines heute. Morgen fängt wieder der fiese Frühdienst an und das diesmal besonders heftig:
Erst muss ich um viertel vor sechs mit der Arbeit anfangen (und werde nicht besonders viel geschlafen haben), nach der eigentlichen Arbeit muss ich noch zu einer dienstlichen Veranstaltung, und dann, statt Mittagsschlaf zu halten muss ich zum Geburtstag vom Schwiegervater. Das liebe Bett wird somit lange auf mich warten müssen (denn mind. eine Stunde Fahrzeit ist mit der Feier verbunden).
Das wäre alles nur halbdramatisch, wenn der Wecker am Samstag nicht auch schon wieder um viertel vor fünf klingeln würde…
Habe heute, obwohl ich frei hatte kurz mit meinem Chef telefoniert. Noch ist nichts entschieden, aber ich denke, in den nächsten Tagen werde ich eine gute und eine schlechte Nachricht für euch haben…
Veni, vidi, vici. So gelassen und triumphal klinkte Kerstin sich gestern in dieses Blog ein und löste ganz gelassen die gestrige Zitat-Aufgabe.
Die Lösung war natürlich Predator mit Arnold Schwarzenegger.
Auch heute habe ich eine Aufgabe für euch. Sie ist nicht sehr schwer und wenn ihr sie löst, dann poste ich morgen Samstag demnächst ein paar Sekunden Gesang von Hans G. Wilden einem Riesensuperstar.
Woher ist das hier?
Tipp: Wer meine Blogroll abarbeitet, findet sicher die Lösung.
Langeweile
23:44 Uhr.
Mein Frau hat Nachtdienst. Ich sitze vor dem PC. Das Zimmer ist nur von einer kleinen Lampe mit grünem Schirm und dem Licht des Monitors erhellt, Senseo-Kaffee dampft in meinem Becher und eine Packung Red Paprika Pringles steht, frisch geöffnet, daneben.
Ich lese einen Text von Jonathan Dilas über den Grafen von St. Germain, genieße es, unbeschränkt Zeit zu haben, durch die Nase atmen zu können und sogar der Muskelkater, hervorgerufen durch das gestrige Eskrima-Training, gefällt mir.
Es gibt so viel Interessantes zu lesen, so viele gute Filme zu schauen, so viele spannende Sachen, die man lernen könnte, so viele Länder, die einen längeren Besuch wert sind, so gute Freunde, die es wert sind, dass man sie viel öfter besucht. Ich wäre kein bisschen traurig, wenn meine Freizeit nicht durch Arbeit beschnitten würde.
Wie kann es erwachsene Menschen geben, die Langeweile verspüren, die nicht wissen, was sie machen sollen, wenn sie alleine sind. Wieso brechen manche Menschen völlig ein, wenn sie pensioniert werden und wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen?
Kopf aufräumen
Mal ein wenig sortieren und aufräumen:
- Monitor und Soundkarte sind bestellt - auch, wenn das Geld vom Finanzamt noch nicht da ist. (Bildschirm: 19 Zoll TFT, LG1970H; Soundkarte:Terratec Aureon 7.1 Universe)
Sobald die Soundkarte da ist, werde ich wieder mehr in Sachen Blog-Read machen
- Projekt Sixpack läuft ziemlich schleppend - aber es läuft weiter…
- Heute und morgen Nachtdienst und dann erstmal fünf Tage frei - wundaaabaah
- Bin immer noch auf der Suche nach einem guten Stift zum Zeichnen von Comics. Die von JoJo sind ziemlich klasse. Mal sehen, ob ich auch so einen Stift brauche.
- Ab dem 01.09.06 muss ich nicht mehr mit Pummelchen zusammenarbeiten - juhu. (Ging der mir gestern wieder auf den Geist….)
- Muss dieses Jahr unbedingt meine Wohnung verkauft bekommen. Hoffe, der nächste Makler ist erfolgreicher.
- Möchte dieses Jahr gerne noch meine erste Prüfung in Eskrima machen. Mein Ziel ist es, jedes Jahr eine neue Graduierung zu erlangen. (wobei hier nicht die Graduierung das eigentliche Ziel ist, sondern die entsprechenden Fähigkeiten)
- Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen, nicht in den Urlaub zu fahren, sondern das Mammutprojekt Renovierung+Umbau umzusetzen.
- Möchte nächstes Jahr gerne mit meiner Frau an einem Wochenende ein Hypnose-Seminar machen.
Hausaufgaben für euch bis morgen:
Woher ist das folgende Zitat?
"Nervt"-Stempel
Freitag, halb vier nachmittags.
Ich bin seit ca. 2 Stunden wach und blicke auf eine Woche zurück, in der ich mich selbst nicht so richtig leiden konnte. Wäre ich ein Mädchen, könnte man denken ich habe hatte meine Tage. Wassn los? Aus psychologischer Sicht ist "Hinschauen" und "sich bewusst machen" immer ein wichtiger erster Schritt. Also, schaue ich mal hin:
Ich hatte gerade drei Tage Spätdienst und vier Tage Nachtdienst. Wenig Freizeit irgendwie. Nervt.
Habe viel weniger Sport gemacht und viel mehr gegessen (Frustessen) als ich wollte. Nervt.
Habe es nicht geschafft, mit meiner Frau diese Woche "Fluch der Karibik" im Kino anzuschauen. Nervt.
Muss immer wieder an einen Kollegen denken, der sagte, es wäre ganz offensichtlich gewesen, dass ich beim Auswahlverfahren durchfallen würde. Ich wäre zu naiv und unerfahren, weil ich mit Vorgesetzten nicht geschickt genug umginge. Ich werde kritisiert, weil ich nicht rumschleime? Nervt.
Mein Auto muss schon wieder zur Inspektion, Tüv, Asu. Nervt.
Komisch. Wenn ich das so schriftlich vor mir sehe, sieht das albern aus. Könnte das jetzt wieder löschen, aber ich lass es mal stehen, damit ich es mir weiter vor Augen halten kann.
Hm. Habe eben schön ausgeschlafen, meine Frau hatte ein herrliches Frühstück für mich vorbereitet, es ist Wochenende, ich habe frei, gehe heute abend endlich wieder zum Eskrima. Ach, ist das Leben nicht schön? (und ich bekloppt?)
Projekt Sixpack
Gewicht: 86,7 kg Sport gestern: nix - war doch Nachtdienst Points gestern: keine Ahnung. Nachtdienst hat mich verwirrt.
Telefonat mit Linchen
Hauptdarsteller:
Nomak: Revolvermann und Blogger Linchen: Nomaks Nichte, 3 Jahre alt
In weiteren Rollen:
Shazzer: Nomaks Frau Helena: eine kahlköpfige Babypuppe
Nomak wählt die Telefonnummer seiner Schwester.
L: Hallo.
N: Hallo, wer ist denn da?
L: Ich bin´s.
N: Ja, ich bin es auch.
L: Hier ist die Linchen.
N: Und hier ist der Nomak, hallo Linchen.
L: Warum rufst Du an?
N: Weil ich wissen wollte, wie es Dir so geht, wie es der Mama geht und was ihr so macht.
L: Die Helena hat auf den Tisch gemalt.
N: Oh. Das ist aber nicht gut, oder!?
L: Nein. Ich bin sehr traurig deswegen.
N: Ja?
L: Ja. Ich kaufe nämlich jetzt keinen neuen Tisch.
N: Hm. Ja, da bin ich auch traurig.
L: Und Shazzer?
N: Ja, die weiss ja noch gar nichts davon. Habe ich ihr ja noch nicht erzählt.
L: Ich finde es aber sehr wichtig, dass Shazzer auch Bescheid weiss…!
Helden im Alltag

Ich habe es getan, ich habe es getan, ich habe es endlich getan. Jubel, freu, hüpf.
Ja, ich weiss, dass seriöse und erwachsene Menschen (lieben Gruß an Papa) jetzt nur stirnrunzelnd und streng auf mich herabblicken, aber das schmälert nicht meine Freude und Erleichterung:
Ich habe heute (endlich) meine Steuererklärung gemacht. Ich weiss selbst nicht, warum ich mich so lange geziert habe. Als ich angefangen hatte, ging die Zeit ganz schnell um und das Ding war fertig. Aber in mir sträubt sich immer alles, wenn ich versuche, die Sache anzugehen.
Na, wie auch immer - die Erklärung ist fertig und sollte mir, laut meinem Steuerprogramm 1/3 meines Monatslohnes einbringen. Da wäre dann mal ein neuer Monitor drin…:-)
Projekt Sixpack
Gewicht: 86,3 kg Sport gestern: nichts Points gestern: 29 + ein Stück Kuchen…:-/
Target: Sixpack
Bei einem Revolvermann sind Körper und Geist Waffen, scharf und gefährlich. Naja, sollten sie zumindest sein. Aber, wenn es draußen so warm ist, dass schon der Gang vom Haus zum Auto kraftraubend erscheint, dann ist Sport etwas völlig Utopisches. Und wenn man dann noch wochenlang in ein Büro eingesperrt wird und per Gutachten zu einem charakterlichen Voll-Looser erklärt wird, dann wird Frustessen zu einem ganz selbstverständlichen Bestandteil des Alltags… Und dann ist auf einmal der Tag gekommen, an dem man feststellt, dass Men´s Health zur Zeit ganz sicher nicht anfragen wird, ob man sich für das Titelblatt fotografieren lassen möchte…
Okay, heute ist Tag 1:
Start: 88,1 kg Ziel: 83 kg
Frühmorgenjammer
Es ist wieder soweit: Ich habe Frühdienst. Das Gute daran ist, dass ich viertel vor eins nach Hause gehen kann. Das Schlechte daran ist, dass ich morgens um zehn vor fünf oder in Zahlen (das sieht noch brutaler aus, weil die 4 vorne ist…:-)) um 04:50 Uhr aufstehen muss. Das ist nicht nur schlecht, das ist für mich eine Katastrophe. Ich mag es, aufzustehen, wenn ich von alleine aufwache. Dann will ich eine halbe Stunde mit frischem Kaffee vor dem PC sitzen, Nachrichten und Blogs lesen, und wach werden. Anschließend ist es nett, zu duschen, saubere Sachen anzuziehen und gemütlich zu frühstücken. Dann wäre ich langsam so weit, dass ich bereit wäre zu arbeiten. Aber so kann ich das nicht machen, wenn ich Frühdienst habe - da müsste ich ja dann um 03:30 Uhr aufstehen oder so. Uäh. Tja, und so ist das morgens einfach nur ätzend. Der Wecker klingelt mich brutal aus dem Schlaf, übermenschliche Willensstärke zwingt meinen noch schlafenden Körper zum Duschen, Rasieren, Anziehen und Autofahren. Doofer Tagesbeginn. Sofort nach dem Aufstehen zur Arbeit. Hm. Was die ganze Sache noch schlimmer macht, ist mein Unvermögen aus Vernunftsgründen meine Freizeit rechtzeitig zu beenden. Das heisst, ich kriege es nicht hin, abends früh zu Bett zu gehen, um morgens nicht so gequält zu sein. Viel zu viele Sachen will ich immer noch machen und bin wie ein kleines Kind, das einfach nicht ins Bett will. Kann Besuche, gute Filme, spannnende Bücher oder fesselnde Spiele nicht schon am frühen Abend beenden, weil ich am nächsten Tag früh arbeiten muss. Naja, und dann ist es auch nicht verwunderlich, wenn ich mich nach 3 Stunden Schlaf morgens bei der Arbeit fühle, als sei ich ein lebender Leichnam mit Gehirnfunktionen auf Standby-Betrieb.
So oft habe ich schon gesagt, dass ich durchaus bereit sei, jede Woche von Montag bis Donnerstag von 10-14 Uhr zu arbeiten. Ist doch ein gutes Angebot - aber mich nimmt da irgendwie keiner ernst… Seufz.
P.S.
Danke für die Erfindung von Kaffee.
Ich will…
- nicht mehr zur Arbeit gehen
- renovieren
- jeden Tag etwas Sport machen
- wieder öfter ins Kino gehen
- mehr lesen
- Französisch lernen
- 10 Grad weniger