Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Telefonat mit Linchen
Hauptdarsteller:
Nomak: Revolvermann und Blogger Linchen: Nomaks Nichte, 3 Jahre alt
In weiteren Rollen:
Shazzer: Nomaks Frau Helena: eine kahlköpfige Babypuppe
Nomak wählt die Telefonnummer seiner Schwester.
L: Hallo.
N: Hallo, wer ist denn da?
L: Ich bin´s.
N: Ja, ich bin es auch.
L: Hier ist die Linchen.
N: Und hier ist der Nomak, hallo Linchen.
L: Warum rufst Du an?
N: Weil ich wissen wollte, wie es Dir so geht, wie es der Mama geht und was ihr so macht.
L: Die Helena hat auf den Tisch gemalt.
N: Oh. Das ist aber nicht gut, oder!?
L: Nein. Ich bin sehr traurig deswegen.
N: Ja?
L: Ja. Ich kaufe nämlich jetzt keinen neuen Tisch.
N: Hm. Ja, da bin ich auch traurig.
L: Und Shazzer?
N: Ja, die weiss ja noch gar nichts davon. Habe ich ihr ja noch nicht erzählt.
L: Ich finde es aber sehr wichtig, dass Shazzer auch Bescheid weiss…!
#1. Ali schrieb am 02.08.2006 um 20:25 Uhr:
Och wie niedlich! Spricht sie denn so, dass man das als Fremder auch verstehen kann, oder muss man da etwas Übung drin haben? Das finde ich persönlich ja immer noch netter, wenn man kein Wort versteht, und Kinder einem dann so komplexe Dinge erklären wollen :)
#2. mq schrieb am 03.08.2006 um 10:25 Uhr:
Warum sollte Linchen einen neuen Tisch kaufen, sie hat den alten schließlich nicht vollgekritzelt. Andererseits besteht auch eine gewisse Aufsichts- und Erziehungspflicht ihrerseits gegenüber Helena.
#3. Nomak schrieb am 03.08.2006 um 13:23 Uhr:
*@Ali:*
Inzwischen kann man sie prima verstehen. Lediglich "t" und "k", und "d" und "g" werden schon mal vertauscht. Z. B. "tuck mal" statt "kuck mal" oder "lass und dehen" statt "lass uns gehen"
*@mq:*
Genau diese innere Konflikt war und ist es ja, der zu der besagten Traurigkeit Linchens führte.