Gedanken eines Revolvermannes
„Der Mann in schwarz floh in die Wüste und der Revolvermann folgte ihm …“
Tag der Niederlagen
Wie heisst es so schön: Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.
Gestern war der Tag des Verlierens für mich.
Im Frühdienst-Turn, den ich ja bekanntermaßen hasse, nehme ich normalerweise die beiden ersten Tage (Mittwoch und Donnerstag) frei.
Diesmal konnte ich jedoch Donnerstag nicht frei machen, weil Kollege Pummelchen sich den Tag diesmal reserviert hatte. Ich hatte dann natürlich diese traumhafte Nacht und kam wunderbar frisch und ausgeschlafen (siehe Blogeintrag von gestern) zum Dienst.
Es ist kaum beschreibbar, welche Freude ich deshalb empfand als Kollege Pummelchen auch im Dienst erschien. "Was? Ich habe frei? Naja, ist nicht schlimm. Jetzt bin ich halt hier." Grrr.
Nach dem Dienst hatte ich ja den Hinrichtungstermin. Gemeinsam mit zwei anderen Kollegen durften wir uns vor die beiden höchsten Chefs setzen und uns für einen Tag vor einem Jahr rechtfertigen. Ein Chef war so wie man ihn kennt; der andere jedoch zeigte mimisch und verbal permanent blanken Hass uns gegenüber.
Ich bin meiner ursprünglich geplanten Taktik treu geblieben, habe die Zähne zusammengebissen und mich verbal 40 Minuten lang ohrfeigen lassen.
Anschließend bin ich kurz zur Bank. KURZ - hatte ich geplant. Nicht an diesem Tag. Kleine Formalitäten liegen wie große Steine in meinem Weg. Details sind egal.
Anschließend war ich tatsächlich noch laufen und obwohl es erst früher Abend war, ging der Tag für mich zu Ende. Vorher musste ich allerdings noch zweimal wütend gegen den Geyser schlagen den Geyser reparieren, da dieser jedesmal aufhörte warmes Wasser zu spendieren, sobald die beste aller Frauen unter der Dusche stand.
Um 20:30 Uhr versank ich in Bewußtlosigkeit und dieser schwule verfickte Dreckstag Donnerstag war endlich vorbei.