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Frühmorgenjammer

Es ist wieder soweit: Ich habe Frühdienst. Das Gute daran ist, dass ich viertel vor eins nach Hause gehen kann. Das Schlechte daran ist, dass ich morgens um zehn vor fünf oder in Zahlen (das sieht noch brutaler aus, weil die 4 vorne ist…:-)) um 04:50 Uhr aufstehen muss. Das ist nicht nur schlecht, das ist für mich eine Katastrophe. Ich mag es, aufzustehen, wenn ich von alleine aufwache. Dann will ich eine halbe Stunde mit frischem Kaffee vor dem PC sitzen, Nachrichten und Blogs lesen, und wach werden. Anschließend ist es nett, zu duschen, saubere Sachen anzuziehen und gemütlich zu frühstücken. Dann wäre ich langsam so weit, dass ich bereit wäre zu arbeiten. Aber so kann ich das nicht machen, wenn ich Frühdienst habe - da müsste ich ja dann um 03:30 Uhr aufstehen oder so. Uäh. Tja, und so ist das morgens einfach nur ätzend. Der Wecker klingelt mich brutal aus dem Schlaf, übermenschliche Willensstärke zwingt meinen noch schlafenden Körper zum Duschen, Rasieren, Anziehen und Autofahren. Doofer Tagesbeginn. Sofort nach dem Aufstehen zur Arbeit. Hm. Was die ganze Sache noch schlimmer macht, ist mein Unvermögen aus Vernunftsgründen meine Freizeit rechtzeitig zu beenden. Das heisst, ich kriege es nicht hin, abends früh zu Bett zu gehen, um morgens nicht so gequält zu sein. Viel zu viele Sachen will ich immer noch machen und bin wie ein kleines Kind, das einfach nicht ins Bett will. Kann Besuche, gute Filme, spannnende Bücher oder fesselnde Spiele nicht schon am frühen Abend beenden, weil ich am nächsten Tag früh arbeiten muss. Naja, und dann ist es auch nicht verwunderlich, wenn ich mich nach 3 Stunden Schlaf morgens bei der Arbeit fühle, als sei ich ein lebender Leichnam mit Gehirnfunktionen auf Standby-Betrieb.

So oft habe ich schon gesagt, dass ich durchaus bereit sei, jede Woche von Montag bis Donnerstag von 10-14 Uhr zu arbeiten. Ist doch ein gutes Angebot - aber mich nimmt da irgendwie keiner ernst… Seufz.

P.S.

Danke für die Erfindung von Kaffee.

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