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Es lebe die Verwaltung

Gestern habe ich bei dem Skoda-Händler angerufen, um mal zu fragen, wann denn mein Wagen kommt. „Och, rufen Sie nächste Woche noch mal an, dann sehen wir weiter.“ Okay.

Heute sind plötzlich Fahrzeugdokumente im Briefkasten und auf allen Leitungen versucht der Händler mich zu erreichen: Der Wagen ist da und kann ab sofort abgeholt werden!!!

Wow. Und los geht der Stress: Nach dem Frühdienst zur Versicherung gefahren, bei der Bank Geld für morgen klar gemacht, zum Straßenverkehrsamt gerast, übermüdet und hungrig dort brav 45 Min. gewartet – um mir dann anzuhören:

Sie haben den Wagen nicht dabei? Tja, dann wird das nichts mit den Kennzeichen. Ich muss doch die Fahrgestellnummer ablesen. Oder Sie müssen Ihrem Händler sagen, dass er mit dem Wagen zum TÜV fährt, dort die Nummer ablesen und bestätigen lässt und dann nach hier schickt …

Aber meine Frau hat vor zwei Jahren auch DORT einen Wagen gekauft und ihn HIER zugelassen – da war so etwas auch nicht nötig!!!

Ha, ha, ha … vor zwei Jahren! Seitdem haben sich die Gesetze doch geändert.

Also im Klartext:

Alternative 1: Im Straßenverkehr jetzt rote Kennzeichen besorgen (auf meine Kosten), dann den Wagen holen. Dann Montag wieder zur Versicherung und eine neue Bestätigung holen (die die bereits beschaffte gilt dann nur für die roten Kennzeichen) und wieder zum Straßeverkehrsamt fahren.

Alternative 2: Der Händler faxt, schickt, mailt den komischen TÜV-Bericht, nachdem er morgen mit dem Wagen dorthin gefahren ist. Anschließend geht es erneut zum Straßenverkehrsamt, hoffend, dass den lustigen Menschen dort nicht noch mehr Aufgaben einfallen …

Ich bin sauer und wähle Nr. 2. :-(

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